„Badischer Schutzengel” für Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg

Am Freitag, den 17. Oktober 2008 wurde der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, mit dem „Badischen Schutzengel” ausgezeichnet.

Der „Badische Schutzengel” ist eine vergoldete Tonfigur mit dem roten badischen Querstreifen und wurde von der Karlsruher Künstlerin Sabine Classen in einer limitierten Auflage angefertigt - er ist für seinen neuen Besitzer im Brennofen bei großer Hitze schon mal „durchs Feuer” gegangen. Der „Badische Schutzengel” ist eine Auszeichnung des soziokulturellen Zentrums „wirkstatt” in Karlsruhe und steht inzwischen in zahlreichen Rathäusern und Ministerien, bei der Landesregierung und in Gasthäusern, die den schönen Namen „Engel” tragen.

Nun kam der „Badische Schutzengel” auch ins Erzbischöfliche Ordinariat nach Freiburg. Dort soll er als symbolisches Zeichen gegen die Angst unserer Zeit zum treuen Begleiter des Erzbischofs werden. Als „Badischer Schutzengel” wird er auch ein besonderes Auge auf das Freiburger Münster werfen und auf den Münsterbauverein, dessen „Initiative Freiburger Münsterturm” er kraftvoll unterstützen soll.

Manfred Bögle, Leiter der „wirkstatt” in Karlsruhe und Initiator des Badischen Schutzengel-Projektes, hat den Engel persönlich an Erzbischof Dr. Robert Zollitsch übergeben. Manfred Bögle ist badischer Geschichtenerzähler und war so ist die Ehrung in eine Erzählstunde eingebunden, bei der auch sein Bruder Norbert Bögle mitwirkte:

„Mit einem Engel im Rücken”

Mit dem Kaspar-Hauser-Blick („so zu schauen, als ob man etwas zum ersten Male sieht und sich über alles zu wundern, was man vorfindet”) gingen die beiden Erzähler ans Werk. Dabei galt ihr besonderes Interesse den„Schnittstellen” des Lebens: dort, wo man sich entweder richtig wehtun kann oder wo aber auch völlig neue Verbindungen möglich werden, je nachdem, mit welcher inneren Haltung und welchen Kräften man an diese „Schnittstellen” herangeht.

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