Karlsruher Friedensengel jetzt endlich am Boden!
Am 27. August hat der Friedensengel auf dem Turm der Evangelischen Stadtkirche seinen angestammten Platz verlassen und ist „unter die Menschen gekommen“. Vordergründig geht es um seine Renovierung, hintergründig um etwas viel Größeres! Der Karlsruher Geschichtenerzähler vermutet, dass der Engel einen großangelegten Versuch startet und die Karlsruher Bevölkerung dazu ermuntern möchte, „mit Engelszungen“ zu sprechen!
Hören Sie also bitte in den nächsten Wochen genau auf jedes Gespräch, lesen Sie die Zeitung gezielt und registrieren Sie entsprechende Äußerungen: freundliche Worte wo bislang nur harsch miteinander gesprochen wurde, Herzensgrüße, Entschuldigungen, allen Seiten gerecht werdende Lösungen etc. Schreiben Sie diese auf und senden Sie dem Geschichtenerzähler Ihre „Engelszungen-Sammlung“ zu - bitte bis Ende des Jahres, wenn der „Feldversuch“ abgeschlossen sein dürfte und der Friedensengel wieder auf die Stadtkirche zurückkehrt. Kommt genügend Material zusammen wird die wirkstatt eine kleine Dokumentation veröffentlichen.
Übrigens: der Friedensengel hat noch keinen offiziellen Namen. Was halten Sie davon, ihn Kaspar zu nennen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und auch eigene Vorschläge! Und schauen Sie sich „zum guten Schluss“ noch das sensationelle Foto an, das Sandra Jacques am 27. August direkt neben dem Engel stehend aufgenommen hat. In dieser Klarheit wurde das noch nie so deutlich gesehen: der Friedensengel auf der Evangelischen Stadtkirche zeigt „woher der Wind weht“ und er ist richtungsweisend !
