Ein neues Herz für Karlsuhe!
wirkstatt-Recherchen haben ergeben, dass das Herz des Karlsruher Stadtgründers Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach spurlos verschwunden ist! Eigentlich müsste das Herz seit 1738 in der Familiengruft der Pforzheimer Schlosskirche ruhen - dort ist es aber nicht mehr auffindbar. In 7 Jahren feiern wir den 300. Stadtgeburtstag und nun ist das "Karlsruher Herz" weg... keine gute Geschichte!
Wie wird nun eine gute daraus? Karlsruhe braucht ein neues Herz! Und die ganze Stadt soll dabei mithelfen. Die gemeinschaftliche "Herzsuche" für Karlsruhe könnte eines der aufregendsten Kulturprojekte der Stadt sein und geradezu das Leitmotiv des 300. Stadtgeburtstages am 17. Juni 2015 werden.
Die wirkstatt hat das Thema schon einmal zur Herzensangelegenheit gemacht und am 14. November 2007 symbolisch ein Herz aus Buntsandstein auf dem Karlsruher Marktplatz platziert.
Die Aktion "Karlsruher Herzklopfen" wurde im Rahmen der Karlsruher Bewerbung um die Bundesgartenschau 2015 durchgeführt. Nun hat es mit der Buga ja leider nicht geklappt, aber auch ohne offiziellen Titel wird Karlsruhe im Jahr 20015 "eine grüne Stadt am Rhein". Unser Oberbürgermeister Heinz Fenrich hat die wichtigsten Teile der Bundesgartenschauplanung im "Masterplan" der Stadt bereits fest verankert. Da kommt unser 1,2-Tonnen schweres Buntsandsteinherz natürlich genau richtig, um die grüne Lunge mit Herzkraft zu unterstützen!
Nun kommt es darauf an, dass sich die Idee mit dem "neuen Herzen" für Karlsruhe auch im Bewusstsein der Bevölkerung festsetzt und dass man in Karlsruhe so ein großes, die ganze Stadt erfassendes Projekt zum Stadtgeburtstag 2015 auch will. Wir sind da guter Hoffnung, denn Karlsruhe hat mehr Herz als Viele denken! Das wirkstatt-Herz ist jedenfalls schon einmal ein sichtbares und schwer wiegendes Zeichen...
Zur weiteren Bearbeitung wurde das Herz zu Steinmetzmeister Bernhard Binder nach Bischweier gebracht. Dort bleibt es so lange, bis wir zusammen mit Gartenbauamts-Chef Helmut Kern einen angemessenen Platz für die Aufstellung gefunden haben, beispielsweise in unserem schönen Stadtgarten. Für die Gravur gibt es bereits einen ersten Vorschlag:
