Die Weiterbildung wird in Kooperation mit dem systemischen Institut Karlsruhe (sys-TEM) angeboten und von der Gesellschaft für systemische Beratung e.V. (GSB) zertifiziert. Sie vermittelt Kompetenzen für die systemische Beratung im weiteren Sinne. Die Teilnehmenden der Weiterbildung lernen, professionell systemisch zu beraten.
Der Schwerpunkt liegt nicht auf der Frage „Wie berät man richtig?“. Uns interessiert vielmehr, wie es uns gelingt, zusammen mit unseren Klienten Lösungen zu entwickeln, die ihnen optimal entsprechen.
Die systemische Beratung kann auf zahlreiche Techniken und Methoden zurückgreifen. Es geht darum, zur richtigen Zeit zum richtigen Werkzeug zu greifen und eine gute Beratungsbeziehung zwischen Klient und Berater aufzubauen. Kurz: Die systemische Beratung ist ein „Kunsthandwerk“.
Die Seminare sind workshops im Sinne des Wortes. Die Teilnehmenden werden nicht mit Fertiggerichten „gefüttert“, sondern sie entwickeln selbst aus bereitgestellten und mitgebrachten „Zutaten“ systemisches Know-how. Sie lernen, systemische Anwendungen selber zu entwerfen.
Die Teilnehmenden und Dozenten der Seminare werden gemeinsam zu Forschern und Herstellern systemischer Handlungsanwendungen. Gemeinsam „spielen“ sie mit verschiedenen und unterschiedlichen Ideen und finden daraus ihre eigenen Kompetenzen für die Praxis.
In jedem Seminar wird ein Thema „behandelt“ (Systemische Techniken und Methoden, Supervison, Coaching, Therapie, Paarberatung, Change-Management, Steuerung, Mediation, etc.) Es geht um das Einüben von Beratung in verschiedenen Auftragsfeldern.
Die Praxis hat also einen hervorgehobenen Stellenwert. Das heißt: Es wird viel geübt und trainiert. Die praktischen Übungen werden durch „Supervisionsanfragen“, „Fallbeispiele“, „Hotspots“ und „Demonstrationen“ unterstützt. Alle Übungsformen werden von „Reflecting Teams“ begleitet.
Das Programm richtet sich an Personen, die in verschiedenen beraterischen Berufsfeldern arbeiten oder arbeiten wollen und allgemein an Personen, die sich systemisch weiterbilden möchten. Über ein Modulsystem lassen sich verschiedene (zeitlich flexible) Weiterbildungsmodelle (1 - 3 Jahre) entwickeln. Die Weiterbildung ist also auf drei Jahre angelegt. Dennoch ist jedes Weiterbildungsjahr als abgeschlossene Einheit konzipiert.
Die Weiterbildungsinhalte werden im Rahmen eines Baukastensystems vermittelt. Ein Weiterbildungsmodul umfasst 6 dreitägige Workshops im Zeitraum von 12 Monaten. Wer systemische Grundkompetenzen erwerben möchte, kann sich für einen Jahreskurs entscheiden. Die Teilnahme an einem zweiten Jahreskurs vertieft die Kompetenzen. Wer eine umfassende Weiterbildung anstrebt, kann drei Jahreskurse zu einer dreijährigen systemischen Weiterbildung zusammenstellen. Die Teilnehmenden müssen sich also nicht auf drei Jahre festlegen. Der Einstieg ist jederzeit möglich (bei freien Kursplätzen).
Termine für die nächsten workshops:
16. - 18.3.2012 / 19. - 21.4.2012 / 4. - 6.5.2012 / 14. - 16.6.2012 / 6. - 8.7.2012 /
12. - 14.10.2012 / 7. - 9.12.2012 / 8. - 10.2.2013 (weitere Termine erfragen). Alternativtermine möglich.
Zeiten: Fr 17-21 Uhr, Sa 9-13, 15-19 Uhr, So 9-12.30, 13.30-16 Uhr
Kursgebühren: € 250,– je Kurseinheit, gesamt € 1.500,- für 1 Buchungsperiode
(6 Termine)
Kursleitung: Dieter Salomon und Team
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese Fortbildung für Sie geeignet ist: Sie können bei jedem der oben genannten Fortbildungstermine »zur Probe« dabei sein! Sie bezahlen dieses „Schnupperseminar“ nur, wenn Sie sich zur Fortführung der Weiterbildung entscheiden.